Craniosakrale Osteopathie

Das Gehirn und das Rückenmark als sein Ausläufer werden von den knöchernen Strukturen des Schädels, der Wirbelsäule und des Kreuzbeins geschützt, umspült von Hirnwasser (Liquor cerebrospinalis). Durch Verletzungen oder Infektionen kann es zu Störungen des Liquorflusses kommen.

Craniosakrale Osteopathie

Als Folge treten unter anderem Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Rückenschmerzen, Beckenprobleme, Probleme des Bewegungsapparates auf. Beeinträchtigungen des craniosakralen Systems können bereits bei der Geburt auftreten. Auch Kiefer- und Zahnprobleme sind immer eine Indikation für eine Behandlung.

Gerade im Bereich des Kopfes entstehen viele Störfelder, die Fernwirkungen auf den gesamten Organismus haben. Auch hier gilt die Betrachtung des Körpers als Einheit, somit beeinflussen Störungen des Bewegungsapparates das craniosakrale System, aber auch umgekehrt.

Weitere Indikationsbeispiele für eine craniosakrale Behandlung:

  • Headshaking, Probleme beim Stellen
  • Ungleichmäßiger Abrieb der Zähne
  • Hormonelle Probleme, Stoffwechselprobleme
  • Hahnentritt
  • Geschwollene Lymphknoten oder Ohrspeicheldrüse
  • Nach Unfall, Geburtstrauma, schwerem Infekt

In allen drei Bereichen der Osteopathie wird mit sanften manuellen Techniken gearbeitet, um blockierte Strukturen zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.